Never ending Challenges?

Der Weg ist das Ziel, I guess?

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9/12/20242 min read

Was seht ihr, wenn ihr diese Aktienkurse anschaut?
Beide sind volatil. Sie gehen mal rauf und wieder runter. Beim unteren Sieht man einen Aufwärtstrend, beim anderen einen Abwärtstrend. Etwa so wie diese Beiden, fühle ich mich täglich. Es ist mir nahezu nicht möglich zu sagen wie es mir am nächsten Tag gehen wird.

Ich hadere konstant mit mir selber und mit allem. Wenn ich mit jemandem über das Ganze spreche, selbst jetzt beim Schreiben, hinterfrage ich mich ständig. Darf ich das? Soll ich das? Soll ich über die Krankheit sprechen? Wirke ich dann weinerlich, schwach oder negativ? Eigentlich nicht und gemäss vielen Ärzten und Therapeuten SOLLTE man sogar explizit darüber reden, damit man die Dinge verarbeiten kann.

Was ich immer stark spüre, ist, dass sich oft früher gemachte Erfahrungen zeigen und zum Teil meine Entscheidungen beeinflussen, auch wenn ich das eigentlich nicht möchte. Wie macht ihr das? Habt ihr das auch? Auf der einen Seite ist das sicher richtig so und ein Stück weit, geht es vermutlich jedem so. Dennoch glaube ich nicht, dass sich andere gleich stark beeinflussen lassen wie ich. Nur schon, dass ich zum Teil hin und her überlege wegen Belanglosigkeiten ist eher mühselig.

Ich glaube es hat viel damit zu tun, dass ich ein selbst diagnostizierter Overthinker bin. Ich habe das in so vielen Lebenssituationen gemerkt, besonders in der Liebe. Darüber werde ich aber einen separaten Blogpost verfassen, da es sehr umfangreiches Thema ist.

Wichtig für das Vorankommen generell im Leben ist, dass man sich immer wieder bewusst macht, dass es bei jedem Menschen etwas gibt, was er/sie gut kann. Also wird es auch genug Dinge bei dir geben, du musst nur lange genug schauen und viele Dinge ausprobieren. Erweise dir selbst den nötigen Respekt. An dieser Stelle erkläre ich auch immer wieder gerne woher dieses Wort überhaupt kommt. Nun es setzt sich aus zwei Wörter aus dem Lateinischen, nämlich "re" = nochmals und "spectare" = schauen. Solltest du also nichts an dir finden, was du gut findest, schaue einfach nochmal :) So kannst du das übrigens auch bei anderen Menschen machen, welche dir möglicherweise im ersten Moment nicht sympathisch erscheinen.

Ebenfalls ist es ratsam sich immer wieder kleinere und vor allem auch erreichbare Challenges zu stellen. So können immer wieder Erfolge gefeiert werden. Wird es immer gelingen? Mit Nichten. Jedoch steckt hinter jedem kleinen Misserfolg auch eine Lektion. Sollte man es irgendwann schaffen, diese einfach hinzunehmen und nicht zu zerdenken - hier ist besondere Vorsicht geboten für Overthinkers. Habt ihr euch mal gefragt, was exorbitant erfolgreiche Verkäufer für ein Geheimnis haben? Sie bemessen dem Wort "nein" nicht mehr Aufmerksamkeit bei als nötig. Und nein, ich möchte hier kein Sales-Coaching zitieren und sagen, dass "nein" Noch Ein Input Nötig bedeutet...
Ein "nein" ist genau das und nicht mehr - Viele Leute haben das Gefühl, dass hinter jedem "nein" eine Ablehnung wartet (Ab und an habe ich dieses Problem leider auch). Ich bin der festen Überzeugung, das dies verschwindet sobald man zu 90% mit sich selber im Reinen ist, dare I say: sich selbst liebt!
Man sollte meinen das sollte doch kein Problem darstellen?! Doch, für viele ist es sogar ein sehr Grosses.